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Fühlt Euch wohl in Eurem Körper und verwöhnt ihn mit tierversuchsfreien Pflegeprodukten und ausreichend Bewegung.

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Findet Eure innere Mitte durch Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Wir möchten gerne unsere Gedanken zu grünen Themen mit Euch teilen.

Der Kampf gegen die Pelzindustrie



Lange Zeit habe ich mich gefragt, ob es noch andere Menschen in meiner Nähe gibt, die sich gegen Echtpelz einsetzen, denn ich kannte niemanden, der sich ernsthaft dafür interessierte. Also versuchte ich alleine Freunden, Bekannten und meiner Familie das Thema näher zu bringen. Diese einsamen Tage sind nun gezählt, denn letzten Freitag (21.11.2014) durfte ich ein paar wundervolle Menschen vom "Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V." kennenlernen, als ich mich an einer Demo gegen die Pelzindustrie und die Pelzträger in der Nürnberger Innenstadt beteiligte.

Flyer Teil 1
Flyer Teil 2
Schild, das ich auf der Demo getragen habe
Ich wurde herzlich empfangen und durfte mich entscheiden, ob ich Personen direkt ansprechen oder lieber nur ein Schild halten möchte. Da ich bereits bestens über das Thema Echtpelz und Fake-Pelz (der auch echt sein könnte) informiert war, war es für mich selbstverständlich die Menschen direkt anzusprechen, um Ihnen dieses Thema näher zu bringen. Also gab man mir ein Schild (Bild hierzu weiter unten), das ich auf dem Rücken tragen sollte und nahm einige Flyer (den Flyer findet Ihr links) mit, um diese in der Innenstadt zu verteilen. Man sagte mir, dass wir gezielt die Personen ansprechen wollen, die ein Kleidungsstück mit Pelzbesatz oder auch einen Pelzmantel tragen. Erst dachte ich, dass es wohl nicht so viele werden würden, aber beim genaueren Hinsehen erkannte ich, dass mittlerweile fast jeder eine Jacke oder ein anderes Kleidungsstück mit Pelzbesatz trug. Jetzt fragt Ihr Euch bestimmt, was ist denn an Pelzbesatz so schlimm, so lange es kein echter Pelz ist? Aber wisst Ihr das wirklich ganz genau? Wohl kaum, denn in Deutschland tauchen immer wieder Echtpelze auf, die als Fake-Fur gekennzeichnet sind. Außerdem gibt es leider keine Kennzeichnungspflicht für die Tierart und das Herkunftsland. Deshalb solltet Ihr am besten nichts mit Pelzbesatz kaufen, denn so seid Ihr auf jeden Fall auf der sicheren Seite und macht auch keine indirekte Werbung für Pelz, in dem Ihr ihn tragt.

Warum sterben die Tiere qualvoll? Darauf gibt es eine einfache Antwort. Wer tatsächlich gedacht hat, dass ein Tier einfach seine Haare verliert und diese dann aufgesammelt und zu Pelzmänteln oder Pelzbesatz verarbeitet werden, der möge jetzt bitte noch einmal genau darüber nachdenken. Ein Pelz bedeutet immer den Tod für ein Tier, denn ohne Haut kann niemand leben. Die Tiere werden in winzigen Käfigen gehalten, die meist aus Draht bestehen. Das Gitter am Boden hat relativ große Maschen, so dass die Exkremente hindurch fallen können. Diese großen Maschen tuen den Tieren aber sehr weh, da ihre Pfoten sehr empfindlich sind, da diese eigentlich nur für Wald oder Wiesen geeignet sind. Nach einer langen Zeit in den winzigen und verdreckten Käfigen und häufigen Entzündungen an den Beinen und Füßen, werden viele Tiere vergast, aufgeschlitzt, tot geschlagen, bis zum Tode getreten oder durch einen analen Stromschlag getötet. Noch schlimmer ist, dass die Tiere dann meist noch leben, wenn sie gehäutet werden. Sie müssen also unheimlich viel Leid ertragen, bis sie dann letztendlich qualvoll verenden. Das sollte kein Tier ertragen müssen. Würdet Ihr gerne die herzzerreißenden Schmerzens- und Todesschreie der Tiere hören wollen, kurz bevor ihr erbärmliches Leben ein Ende hat? Wollt Ihr wirklich die Pelzindustrie und den qualvollen Tod der Tiere unterstützen? Nein? Dann kauft keinen Pelz oder Pelzbesatz!

Wer an Pelz denkt, der denkt meist an Nerz. Pelze können aber auch von Hunden, Katzen, Füchsen, Kaninchen, Marderhunden und Waschbären sein. Würdet Ihr wollen, dass Euren Haustieren der Pelz abgezogen wird? Ganz bestimmt nicht, denn der Pelz gehört den Tieren und nicht uns. Warum sollte man so etwas dann einem anderen Tier antun? Tiere gehören nicht uns. Sie sind unsere Wegbegleiter, Seelentröster, unsere Familie, unsere Babys und gehören der Natur. Weitere Infos, Bilder und Videos zum qualvollen Leben der armen Tiere findet Ihr hier.

Solltet Ihr nun schon eine Jacke mit Pelzbesatz haben und wisst nicht, ob dieser echt ist, dann habe ich ein paar Tipps für Euch, wie Ihr das herausfinden könnt:

1. Echtpelz ist meist sehr weich und geschmeidig und unechter Pelz eher rau und leicht klebrig.

2. Wenn man echten Pelz anpustet, dann legen sich die Haare schon bei leichtem Pusten zur Seite und bei unechtem Pelz muss man meist stark pusten, damit sich die Haare ein bisschen bewegen.

3. Echter Pelz wird immer mit Haut verarbeitet, weshalb das Leder zu sehen ist, wenn man die Haare zur Seite legt. Bei Kunstpelz ist unter den Haaren Stoff zu sehen.

4. Man kann eine Nadel in den Pelz stechen, denn wenn es Echtpelz ist, dann geht sie nur schwer hindurch auf Grund des Leders und bei Fake Pelz kann man Sie ganz leicht durchstechen.

5. Ihr könnt auch eine Feuerprobe machen. Hierzu nehmt Ihr ein Feuerzeug und zündet ein paar Haare an. Bei echtem Pelz brechen sie normalerweise ab und riechen nach verbrannten Haaren und bei Fake Pelz verschmoren sie und riechen ganz ekelhaft nach verbranntem Kunststoff.

Was macht man nun mit echtem Pelz? Am besten einer Tierschutzorganisation spenden, denn diese können die Pelze noch zu Demonstrationszwecken verwenden, um anderen Menschen das Tierleid zu verdeutlichen und sie über die Qualen aufzuklären.
Beim Verteilen der Flyer sind mir 3 Kategorien von Menschen aufgefallen. Ich weiß, dass man niemanden in eine Schublade stecken soll, aber so kann ich Euch ein besseres Bild von den Menschen vermitteln, die ich angetroffen habe. Es gab die angeblich Wissenden, die der Meinung waren „Ich brauche die Info nicht, denn der Pelzbesatz, den ich trage, ist auf keinen Fall echt.“ Dann gab es die Interessierten, die Fragen zum Thema stellten und wissen wollten, woran sie erkennen, ob ein Pelz echt ist oder nicht und zum Schluss gab es noch die Ignoranten, die Echtpelz trugen und denen das Leid der Tiere vollkommen egal ist und auch noch stolz darauf sind, dass sie echten Pelz tragen. Ursprünglich dachte ich, dass es doch niemanden geben kann, der tatsächlich gerne Echtpelz trägt und auch noch stolz darauf ist, aber es gibt tatsächlich solche Menschen und es sind erschreckenderweise nicht gerade wenige, was mich zwischenzeitlich ziemlich frustriert hat. Aber ich wollte auf keinen Fall aufgeben, denn jeder einzelne Mensch, der umdenkt ist wichtig und trägt dazu bei, dass die Pelzindustrie irgendwann vielleicht zu Grunde geht und dafür kämpfe ich sehr gerne.

Am Ende der Demo wurde ich dann äußerst herzlich verabschiedet und es wurde sich mehrfach bei mir bedankt, weil ich an der Demo teilgenommen hatte.

Ich hatte ja gehofft liebenswürdige Menschen kennenlernen zu dürfen, die so wie ich, Tiere lieben, aber dass diese Menschen so toll sind, hätte ich nicht zu hoffen gewagt. An dieser Stelle möchte ich deshalb nochmal ein riesen Dankeschön an alle senden, die bei der Demo dabei waren und mich so herzlich empfangen haben <3 Am 06.12.2014 bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Wer auch gerne dabei sein möchte, der findet die Veranstaltung hier.

Abschließend möchte ich zum Thema Pelz noch Folgendes sagen: „Pelz wird von schönen Tieren und hässlichen Menschen getragen“!

Was ist Eure Meinung zum Thema Echtpelz? 

Liebe Grüße. Eure Nör ***
 

One Pot Pasta – ein neuer, blitzschneller Nudeltrend


„Pizza, Pasta & Amore“ – was braucht man mehr im Leben? ;)

Kürzlich bin ich auf einen neuen kulinarischen Trend – und wie so oft gelten die Amis mal wieder als Vorreiter – im world wide web gestoßen, den mittlerweile auch schon einige deutsche Foodblogger aufgegriffen haben.

Vorstellung Fairy Box und Gewinnspiel


Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch gerne die Fairy Box vorstellen. Die Fairy Box ist eine Abo Box, mit der ihr monatlich neue Kosmetika geliefert bekommt und das beste daran ist, dass alle in ihr enthaltenen Produkte tierversuchsfrei sind.

Bikram-Yoga – 90 Minuten bei 40°C



Namaste lieben Menschen,

Yippie, es ist so weit und ich konnte mir endlich einen kleinen, persönlichen Yogi-Traum erfüllen und an einer Bikram-Yogaclass teilnehmen.

Da ich schon seit einiger Zeit großer Yoga- und noch viel länger Saunafan bin und – im Gegensatz zu den meisten Menschen – sehr gerne schwitze ;) fand ich den Gedanken, Hitze und Yoga zu kombinieren, von Anfang an super-spannend. „Yoga hot and dirty“ – für mich eine prima, neue Herausforderung, die ich schon lange Zeit auf’n Schirm habe und es nun endlich in meiner neuen Wahlheimat Hamburg die Möglichkeit gibt, die Geschichte einmal zu auszuchecken. Also habe ich mir ratz-fatz ein Studio gesucht und im Rahmen eines Schnupper-Abos „10 Tage testen“ mit der neuen Yoga-Art gestartet. Hab mir dann auch gleich noch ‘ne kleine Challenge daraus gemacht und mir vorgenommen, mir tatsächlich die nächsten Tage so oft es geht die „heiße“ Session zu geben.

Sweat like u mean it

Hier noch paar allgemeine Infos zum Bikram-Yoga, Wiki sagt: „Bikram Yoga ist eine markengeschützte Serie von 26 Yoga-Übungen, die in einem heißen Raum praktiziert werden (bei ca. 35-40 Grad Celsius). Es werden 26 Körperübungen (Asanas) und 2 Atemübungen (Pranayama) praktiziert. Der heiße Raum soll eine sichere Muskel- und Sehnenarbeit möglich machen und das Schwitzen soll den Körper „entgiften“.

Bli, Bla, Blub und hier nun mein persönlicher Eindruck:

Es ist großartig und ich habe mich sofort verliebt! Tatsächlich waren die ersten 90 Minuten sehr anspruchsvoll. Die Asanas wurden kurz und knackig angesagt und man konnte sich gut an den anderen Teilnehmern (sogar eine beachtliche Zahl an männlichen Yogis) orientieren und „abgucken“, trotzdem wurde ein flottes Tempo abverlangt und meiner Meinung nach schon eher fortgeschrittene Haltungen geteached, wobei ja stets straight die selbe Abfolge geübt wird. Die hohe Temperatur bringt den Kreislauf mächtig in Schwung und schnell war klar, warum die meisten Teilnehmer nur seeehr knapp bekleidet waren ;) denn keine Matte blieb trocken. Komplett nassgeschwitzt streckten und dehnten wir uns durch die Stunde und es blieb überhaupt keine Zeit für Monkey-Minds, sodass man ganz easy und automatisch die Gedanken loslassen und vom Alltag Abstand nehmen konnte. Wow – danach fühlt man sich mächtig-prima und ich war schon bisschen stolz, dass ich gleich zur ersten Session gut „durchgezigen“ habe und mein Körper freut sich ganz bestimmt über die gesundheitlichen, positiven Benefits. Nach 90 Minuten heißem Bikram-Yoga, 1,5 Liter Wasser und einer tollen Endentspannung gab es dann für alle nur noch ein Ziel: die Dusche.

Ich habe den Eindruck, dass diese spezielle Yoga-Art etwas mehr den Body bzw. die körperliche Gesundheit anspricht, da man hier – außer die Asana-Namen auf Sanskrit zu hören – wirklich kaum etwas von spirituellen Hintergründen des Yoga mitbekommt – eigentlich schade, aber bei dieser schweißtreibenden Geschichte, kann man sich sowieso auf nichts anderes als seinen eigen Körper konzentrieren ;)

Für Menschen mit Herz-Kreislaufproblemen ist diese Yoga-Art zwar nicht geeignet, aber für mich persönlich und viele anderen Bikram-Begeisterten ein echt wohltuendes, forderndes Highlight am Yoga-Himmel. Ich bin happy, wieder eine neue Yoga-Erfahrung erlebt haben zu dürfen und halte türlich neugierig die Augen offen nach weiterem, interesting Yoga-Kram und bin mir sicher, dass die schöne Yogacity Hamburg auf dem Gebiet eine Menge zu bieten hat.

Wer von Euch hat auch schon mal nassgeschwitzt beim Bikram-Yoga auf der Matte gestanden?

Heiße Sonnengrüße sendet Mä ***