Buchlesung: „Ich bin dann mal vegan. Glücklich und fit und nebenbei die Welt retten.“ mit Bettina Hennig



Mä war mal wieder in grüner Mission unterwegs – sprich – etwas spannendes aufgeschnappt und hingesaust zum auschecken ;)

Diesmal wurde in Mä's schöner, neuer Wahlheimat Hamburg eine kleine, aber sehr feine Buchlesung der Journalistin und Autorin Bettina Hennig zu ihrem Buch „Ich bin dann mal vegan. Glücklich und fit und nebenbei die Welt retten.“ geboten.

Die drei Veranstalter Spreeberg, mei:do und Urban Detox Concept hatten zu der etwas anderen Weihnachtsfeier eingeladen. Im sehr schicken mei:do INSTITUT für Körper- und kognitives Training wurden die Gäste stilvoll und herzlich mit leckeren frischen Green- und Obstsmoothies und/oder Sekt empfangen. Nach einer kurzen, netten Begrüßung der Veranstalter begann auch schon die Lesung von Bettina Hennig und es wurden gespannt die Ohren gespitzt.

Bettina Hennig berichtet in ihrem Buch mit viel Witz und lockerem Schreibstil über ihre persönliche Entscheidung, vegan zu leben sowie ihre Beweggründe – und wie kann es anders sein – die Männer sind schuld ;) Weiterhin verriet sie uns Hörern die ein oder andere knifflige Hürde im Umgang mit dogmatischen Veganern im realen sowie digitalen Leben und plauderte über nicht ganz jugendfreie, aber vegane Campari-Orange-Stories. Besonders aber schmunzeln musste ich bei der ironischen Schilderung zur Klassifizierung von Veganern untereinander – es gäbe wohl einen harten Fight zwischen den einzelnen Untergruppen und „natürlich“ ist ein Veganer, der nur aus gesundheitlichen Gründen auf tierische Produkte verzichtet bei weitem in der Community nicht so angesehen, wie ein ethisch-überzeugter oder gar ein vegan-lebender Tierschutzaktivist.

Whatever, da ich ganz persönlich ja tatsächlich gerade mal am allerersten Anfang der „Szene“ stehe bzw. mich das Thema Veganismus einfach sehr interessiert – obwohl ich vermutlich als Prescetarierin noch viel weiter unten in der „Nahrungskette“ (hehe – Wortwitz) stehe, möchte ich Frau Hennig auf jeden Fall zustimmen, dass doch letztendlich die individuellen Beweggründe zweitrangig sein sollten und es vorrangig um das Ergebnis und wichtige Ziel – nämlich Tierleid zu verringern – geht. Ich teile auch die Meinung, besser ein wenig zu tun, als überhaupt nichts zu tun und ziehe persönlich vor allen vegan-lebenden Menschen den Hut und bewundere diese bewusst gewählte Ernährungsform ganz klar.

Trotzdem sollten wir nicht dogmatisch werden und tolerant gegenüber anderen Menschleins sein – egal ob auf dem Teller, auf oder neben der Yogamatte, im Straßenverkehr?!, bei Musik (ohhh … und da muss ich mich leider auch selbst oft an die Nase fassen, wenn es um Personen mit miesen Musikgeschmack geht ;)) und sowieso generell in allen Lebenslagen. Letztendlich kann man niemanden ändern, außer sich selbst – also sollten wir uns vielleicht besser nicht so viel um den „Nachbarn“ stressen und auch ‘mal andere Wahrheiten anerkennen und zulassen.

Nach der Lesung gab es dann noch ein tolles veganes Buffet, bei dem ich mich sofort in das köstliche Butternusskürbis-Mangomus verliebt habe, wo ihr mit etwas Glück und Geduld hier im Blog ganz bald nachlesen könnt, ob ich es ansatzweise so bezaubernd nachahmen konnte.

PS: Frau Hennig, um Sie bei Ihrer Suche nach veganer Nutella zu unterstützen und Ihnen noch eine weitere Alternative zu bieten, schauen Sie doch gerne einmal hier im Blog vorbei und testen Sie gerne Mä’s „Veganella“-Rezept. Vielen Dank noch einmal für die humorvolle Lesung und Ihre spannenden Erfahrungsberichte aus dem vegangen Nähkästchen.

Herzliche Grüße, Mä ***

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